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REXOsolar® Alu-Terrassendach Bausatz 5,89 x 3,98m
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Photovoltaik-Glossar

Wir erläutern die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Solarenergie, grünen Strom und Photovoltaik.

Fehlt ein Begriff, oder haben Sie eine Frage zu unseren Solar-Terrassendächern? Dann kontaktieren Sie uns unter info@rexin-shop.de.

Was bedeutet die Abkürzung PV?

PV steht für Photovoltaik. Damit wird die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie bezeichnet. Die Umwandlung findet in Solarzellen statt. Photovoltaik-Anlagen werden umgangssprachlich auch Solaranlagen genannt.

Was bedeutet die Abkürzung kWh?

kWh steht für Kilowattstunde und ist eine Maßeinheit für Energie. Eine Kilowattstunde entspricht der Energiemenge, die bei einer Leistung von einem Kilowatt innerhalb einer Stunde umgesetzt wird. Auch der Stromverbrauch wird meist in Kilowattstunden angegeben.

Ein Beispiel: Zehn 100-Watt-Glühlampen, die eine Stunde lang brennen, verbrauchen zusammen 1.000 Wattstunden beziehungsweise 1 Kilowattstunde.

Berechnen lässt sich die Energiemenge mit folgender Formel: Leistung (Watt) × Zeit (Stunden) = Energie (Wattstunden). Der Wert in Wattstunden wird durch 1.000 geteilt, um die Energiemenge in Kilowattstunden zu erhalten.

Was versteht man unter Ertrag?

Unter dem Ertrag einer Photovoltaik-Anlage wird die erzeugte Solarstrommenge verstanden. Wie viel Strom eine Anlage pro Jahr erzeugt, hängt unter anderem vom Standort, der Ausrichtung und Neigung der Module sowie von Verschattung und weiteren Anlagenbedingungen ab. Der voraussichtliche Ertrag lässt sich mit entsprechenden Online-Rechnern überschlagsweise ermitteln.

Was bedeutet kWp?

Die Abkürzung kWp steht für Kilowatt-Peak. Die Einheit beschreibt die Nennleistung eines Photovoltaik-Moduls oder einer Photovoltaik-Anlage unter festgelegten Standard-Testbedingungen. Dadurch lassen sich die Nennleistungen verschiedener Photovoltaik-Module und -Anlagen vergleichen.

Als grober Richtwert kann in Deutschland bei einer gut geplanten Photovoltaik-Anlage mit einem jährlichen Ertrag von etwa 900 bis 1.100 Kilowattstunden pro kWp gerechnet werden. Der tatsächliche Ertrag kann je nach Standort, Ausrichtung, Neigung, Verschattung und weiteren Bedingungen deutlich abweichen.

Was bedeuten die Abkürzungen AC und DC?

AC ist die Abkürzung für Wechselstrom (englisch: alternating current). Bei Wechselstrom ändert sich die Stromrichtung regelmäßig. Das Stromnetz in Haushalten arbeitet mit Wechselstrom.

DC steht für Gleichstrom (englisch: direct current). Photovoltaik-Module erzeugen Gleichstrom. Dieser wird mithilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt. So kann der Solarstrom im Haushalt genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden.

Was heißt Einspeisevergütung?

Solarstrom, der nicht selbst verbraucht oder gespeichert wird, kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Anlagenbetreiber dafür eine gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung. Die Höhe richtet sich unter anderem nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme, der installierten Leistung und der Art der Einspeisung.

Bei einer Photovoltaik-Anlage auf einem Gebäude gelten für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 folgende Vergütungssätze für Teileinspeisung:

Anlagengröße Teileinspeisung Volleinspeisung
bis 10 kWp 7,70 Cent/kWh 12,22 Cent/kWh
bis 40 kWp 6,66 Cent/kWh 10,24 Cent/kWh
bis 100 kWp 5,44 Cent/kWh 10,24 Cent/kWh

Die Vergütungssätze gelten für den genannten Zeitraum. Da sich die gesetzlichen Vorgaben und Fördersätze ändern können, sollten für aktuelle Werte die Angaben der Bundesnetzagentur herangezogen werden.

Was ist der Eigenverbrauch?

Der Eigenverbrauch ist der Anteil des erzeugten Solarstroms, der selbst genutzt wird. Der Strom kann direkt im Haushalt verbraucht oder zuvor in einem Batteriespeicher gespeichert und später genutzt werden.

Was bedeutet Autarkie?

Autarkie beschreibt bei einer Photovoltaik-Anlage, welcher Anteil des eigenen Strombedarfs durch die eigene Stromerzeugung gedeckt werden kann. Der Wert wird meist als Prozentzahl angegeben.

Je höher der Autarkiegrad ist, desto weniger Strom muss aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen werden. Eine vollständige Unabhängigkeit vom Stromnetz wird bei netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen in der Regel nicht erreicht.

Was heißt Amortisationszeitraum?

Der Amortisationszeitraum bezeichnet die Zeit, bis sich eine Investition durch die daraus erzielten finanziellen Vorteile ausgeglichen hat. Bei einer Photovoltaik-Anlage können dabei unter anderem die Kosten für Anlage, Wechselrichter, Speicher und Installation sowie die Einsparungen durch selbst genutzten Solarstrom und Einnahmen aus der Einspeisung berücksichtigt werden.

Eine einfache Beispielrechnung lautet: Kostet eine Photovoltaik-Anlage 10.000 Euro und ergibt sich daraus ein durchschnittlicher finanzieller Vorteil von 2.000 Euro pro Jahr, beträgt die rechnerische Amortisationszeit 5 Jahre. In der Praxis können weitere Kosten, Ertragsänderungen, Strompreise und die Lebensdauer einzelner Komponenten die tatsächliche Amortisationszeit beeinflussen.

Was bedeutet Degradation?

Unter Degradation versteht man die Leistungsminderung von Photovoltaik-Modulen im Laufe der Zeit. Die Degradation sollte bei der langfristigen Ertragsplanung einer Photovoltaik-Anlage berücksichtigt werden.

Wie stark die Leistung eines Moduls im Laufe der Jahre abnimmt, hängt unter anderem von der verwendeten Zelltechnologie, den Materialien und den Betriebsbedingungen ab. Hersteller geben deshalb für ihre Module jeweils eigene Leistungsgarantien und garantierte Restleistungen an.

Als grobe Planungsannahme wird häufig ein durchschnittlicher Ertragsverlust von etwa 0,5 Prozent pro Jahr angesetzt. Fraunhofer ISE bewertet diese Annahme bei Anlagen mit Qualitätssicherung bei Auswahl, Planung, Installation und Betrieb als eher konservativ.

Was bedeuten die Begriffe On-Grid und Off-Grid?

Der englische Begriff „Grid“ bedeutet unter anderem Netz. Bei Photovoltaik-Anlagen wird zwischen netzgekoppelten On-Grid-Systemen und netzunabhängigen Off-Grid-Systemen unterschieden.

Ein On-Grid-System ist an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Der erzeugte Solarstrom kann selbst genutzt oder in das Stromnetz eingespeist werden. Für die Umwandlung des von den Photovoltaik-Modulen erzeugten Gleichstroms in Wechselstrom wird in der Regel ein Wechselrichter eingesetzt.

Ein Off-Grid-System ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und wird auch als Inselanlage bezeichnet. Solche Anlagen benötigen je nach Anwendung geeignete Komponenten zur Speicherung und Regelung der erzeugten Energie. Sie kommen beispielsweise bei abgelegenen Gebäuden, auf Booten oder in Wohnmobilen zum Einsatz.

Was bedeutet Modul?

Ein Photovoltaik-Modul fasst mehrere Solarzellen zu einer Funktionseinheit zusammen. Mehrere Photovoltaik-Module bilden eine Photovoltaik-Anlage. Bei einem Solar-Terrassendach werden die Photovoltaik-Module in die Dachfläche integriert beziehungsweise als Dacheindeckung eingesetzt, je nach System und Ausführung.

Was versteht man unter Wirkungsgrad?

Der Wirkungsgrad eines Photovoltaik-Moduls beschreibt, welcher Anteil der auf das Modul treffenden Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird. Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet, dass auf derselben Fläche mehr elektrische Leistung erzeugt werden kann.

Bei einer kompletten Photovoltaik-Anlage entstehen an verschiedenen Stellen Verluste. Dazu gehören beispielsweise Verluste in Leitungen und bei der Umwandlung des Gleichstroms in Wechselstrom durch den Wechselrichter. Der Wirkungsgrad eines einzelnen Moduls ist daher nicht mit der Gesamteffizienz einer kompletten Photovoltaik-Anlage gleichzusetzen.

Wofür wird ein Wechselrichter benötigt?

Photovoltaik-Module erzeugen Gleichstrom (DC). Im Haushalt und für die Einspeisung in das öffentliche Stromnetz wird Wechselstrom (AC) verwendet. Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Photovoltaik-Module in Wechselstrom um.

Je nach Anlagentyp kann ein Wechselrichter weitere Aufgaben übernehmen, beispielsweise die Überwachung der Anlage oder die Steuerung eines Batteriespeichers. Bei einem System mit Batteriespeicher kann ein Hybrid-Wechselrichter eingesetzt werden.

Warum fallen Wartungskosten an?

Photovoltaik-Anlagen sind dauerhaft Umwelteinflüssen wie Sonne, Regen, Schnee und Verschmutzungen ausgesetzt. Eine regelmäßige Kontrolle kann dabei helfen, Schäden oder Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen.

Wie häufig eine Photovoltaik-Anlage kontrolliert oder gewartet werden sollte, hängt unter anderem von der Anlage, den verwendeten Komponenten und den Betriebsbedingungen ab. Eine pauschale Wartung in einem festen Intervall oder ein bestimmter Wartungspreis lässt sich daher nicht allgemein angeben.

Wird ein Speicher benötigt?

Ein Batteriespeicher ist für den Betrieb einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage nicht zwingend erforderlich. Er kann jedoch Solarstrom speichern, der zum Zeitpunkt der Erzeugung nicht direkt verbraucht wird. Dieser Strom kann später genutzt werden, beispielsweise abends oder nachts.

Ein Speicher kann dadurch den Eigenverbrauch und den Autarkiegrad erhöhen. Ob sich ein Batteriespeicher im Einzelfall lohnt, hängt unter anderem vom Stromverbrauch, dem Ertrag der Photovoltaik-Anlage und der Größe des Speichers ab.

Wofür steht Ampere?

Ampere (A) ist die internationale Einheit der elektrischen Stromstärke. Die Stromstärke gibt an, wie viel elektrische Ladung pro Zeit durch einen Leiter fließt.

Wie hoch die zulässige Stromstärke einer elektrischen Leitung ist, hängt unter anderem vom Leitungsquerschnitt, dem Material, der Verlegeart und weiteren Bedingungen ab. Deshalb sind elektrische Leitungen nicht generell auf 16 Ampere begrenzt.

Die Stromstärke lässt sich bei Gleichstrom und bei geeigneten Wechselstromberechnungen vereinfacht aus Leistung und Spannung bestimmen: Stromstärke (Ampere) = Leistung (Watt) ÷ Spannung (Volt).

Hinweis: Alle Informationen sind nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, jedoch übernehmen wir keinerlei Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität.